Landessynode tagt digital

Der öffentliche Teil der Landessynode wird live gestreamt (Foto: EKvW)

Die westfälische Landessynode tagt am Freitag und Samstag, 12. und 13. November. Die Landessynode, in der die 465 Gemeinden vertreten sind, ist das höchste leitende und gesetzgebende Gremium der Evangelischen Kirche von Westfalen. Unter Leitung von Präses Annette Kurschus kommen die insgesamt 193 Mitglieder in diesem Jahr erstmals zu einer Frühjahrs- und einer Herbstsynode zusammen. Aus dem Kirchenkreis Iserlohn nehmen vier Landessynodale und die Superintendentin teil. 

Erstmals liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Finanzen. Vizepräsident Arne Kupke zieht in seiner Haushaltsrede zum ersten Mal eine finanzpolitische Bilanz nach kaufmännischen Regeln und erläutert die Ergebnisse des Kassensturzes. Die Eröffnungsbilanz zeigt: „Wir haben lang Zeit erheblich über unsere Verhältnisse gelebt, aber das 2009 gestartete Sanierungsprogramm greift“, so Kupke. 

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Corona-Zahlen und die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, hat die Kirchenleitung entschieden, dass die Landessynode ausschließlich in digitaler Form stattfinden wird. Bis zum Tag des Beginns war eine Hybridveranstaltung geplant. Obwohl die Kirchenleitung weiterhin von dem für die Synode geltenden Schutzkonzept überzeugt sei, möchte sie vermeiden, in einen ausdrücklichen Widerspruch zu den Empfehlungen des maßgeblichen wissenschaftlichen Instituts zu geraten.

Den öffentlichen Teil der Synode können Interessierte via Livestream auf Youtube verfolgen, Start der Übertragung ist um 15 Uhr.

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