Schritte in die Zukunft

Die neuen und ehemaligen Mitglieder des Presbyteriums vor der Kirchentür (v.l.): Obere Reihe: Pfarrer Tom Mindemann, Eva-Maria Schwarzbach, Lelia Schittko, Anja Riedel, Ulrich Hebbinghaus, Burckhardt Schmale; untere Reihe: Rolf Westhelle, Birgit Kohlstädt, Angelika Goldbach, Frank Ivemeyer, Svenja Finke, Katharina Bravo-Catá

In einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 24. Oktober 2021, wurden in der Johanneskirche neue Mitglieder des Presbyteriums in ihr Amt eingeführt: Anja Riedel und Lelia Schittko. Sie konnten für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewonnen werden.

Katharina Bravo-Catá und Svenja Finke mussten längere Zeit auf diesen Tag warten. Sie waren schon im Jahre 2020 im Rahmen einer Gemeindewahl zu Presbyterinnen gewählt worden. Coronabedingt fand die öffentliche Übertragung des Amtes erst jetzt statt. Dazu gehört, dass alle vier vor der Gemeinde das Gelöbnis sprachen, das sie verpflichtet, die ihnen übertragenen Aufgaben gewissenhaft auszuüben zum Wohle der Gemeinde. Die Gemeinde wiederum wurde gebeten, den Dienst der Presbyteriumsmitglieder zu achten.

Im Verlauf des Gottesdienstes konnten langjährige Mitglieder offiziell verabschiedet werden. Als stellvertretender Vorsitzender dankte Frank Ivemeyer den Ehemaligen: Eva-Maria Schwarzbach, Birgit Kohlstädt, Ulrich Hebbinghaus und Burckhard Schmale, und betonte den Dank für ihr Engagement, „für alles, was Sie bewegt haben“. Mit einem entsprechenden Segensritual wurden sie von ihren Aufgaben durch Pfarrer Tom Mindemann entpflichtet. Einer, der leider nicht dabei sein konnte, ist Karl Schreiber. Er verstarb im Jahre 2019 im aktiven Dienst als Presbyter. Zum Gedenken an ihn wurde eine Kerze entzündet.

Die Gemeinde dankte allen Presbyteriumsmitgliedern, den neuen und den ehemaligen, mit einem kräftigen Applaus. Zur Überraschung aller kam Pfarrer i.R. Werner Tiffert, der in Sümmern einen Gottesdienst gehalten hatte, vorbei, um auch seinerseits den Presbyterinnen und Presbytern Glückwünsche und seinen Dank auszudrücken. Schließlich haben sie lange Zeit miteinander die Gemeinde geleitet. Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich das Presbyterium in gemütlicher Runde zum traditionellen Grünkohl-Essen, zu dem auch Angehörige eingeladen waren, und anschließendem Kaffeetrinken. Ein besonderer Dank gilt dem Ehepaar Jelis, das in gewohnt guter Weise für Speis und Trank sorgte und einen richtig leckeren Kuchen. Beim gemeinsamen Essen ergab sich die Möglichkeit, mit den neuen und ehemaligen ins Gespräch zu kommen. Rückschau zu halten und Ziele für das ehrenamtliche Engagement im Presbyterium zu formulieren.

In den Gesprächen wurde deutlich, das Presbyterium wird sich weiteren Herausforderungen stellen wie die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder die Gemeindearbeit entsprechend den Finanzen zu gestalten. Mit dem Ziel, Menschen für die Kirche, für die Johannesgemeinde zu begeistern. Jetzt werden Schritte in die Zukunft gegangen, so Pfarrer Tom Mindemann. Und Frank Ivemeyer wünscht sich im Namen des Presbyteriums: „Lasst uns die Johannesgemeinde nach vorne bringen!“

Mehr Informationen zu den einzelnen Personen des Presbyteriums finden Sie auf der Homepage der Johannesgemeinde

Fotos und Text: Karl-Heinz Struve (KS)

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