Begegnungen an der Grenze

v.l. Dan Ossenberg-Engels, Claudia Malcus, Martina Espelöer

Bei meinen Besuchen in den Kirchengemeinden Hohenlimburg und Altena zeigten sich erschreckende Bilder von Verwüstung. Es zeigte sich bei den Menschen aber auch eine sehr große Hilfsbereitschaft.

Gemeinderäume sind schon in Sammelstationen für Sachspenden verwandelt worden, Familien backen Waffeln für die Helfer der Bundeswehr und dem Technischen Hilfsdienst.

In Altena haben wir die große Betroffenheit und den Schmerz über den Tod von inzwischen zwei Feuerwehrmännern im Einsatz geteilt. Einer ist von den Fluten mitgerissen worden. Unser Mitgefühl gilt den Familien mit ihren Kindern und Freunden. Meine Gedanken und Gebete reichen aber auch über den Kirchenkreis hinaus in die anderen betroffenen Gebiete.

Die Gespräche auf den Straßen haben mir wiederum gezeigt wie wichtig es ist, da zu sein und Präsenz zu zeigen. Zuhören und das Elend gemeinsam anschauen, aber auch Fragen teilen und Hoffnung entwickeln – es waren kostbare Begegnungen.

Auch in der Hausandacht im Kreiskirchenamt haben wir gemerkt, dass es letztlich darum geht, zusammenzustehen und gemeinsam durch die schwierige Zeit zu gehen. Das Wort des Trostes kommt von außen und stiftet Verbundenheit. Die Gespräche auf der Straße haben uns alle gestärkt, die Besuchenden und die Besuchten. Wir waren erschüttert, aber dann auch voller Humor. Immer richtete sich der Blick nach vorne, auf das, was das Menschsein kostbar und wesentlich macht: helfen und beistehen.

Der Kirchenkreis hat einen Hilfsfonds eingerichtet, mit dessen Hilfe unbürokratische Hilfe ermöglicht werden soll für Menschen, denen es jetzt am Nötigsten fehlt:

JETZT SPENDEN

Bank für Kirche und Diakonie
Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn
Stichwort: Hochwasserhilfe Kirchenkreis Iserlohn
IBAN DE89 3506 0190 2001 1690 28

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