Heike Kiefer nimmt Abschied

Heike Kiefer (Archivfoto; privat)

Von Karl-Heinz Struve

 

Heike Kiefer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, verlässt das Öffentlichkeitsreferat des Ev. Kirchenkreises und stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung.

Seit November 2019 war Heike Kiefer beim Kirchenkreis angestellt. Gemeinsam mit Pfarrer Karl-Heinz Struve arbeitete sie im Öffentlichkeitreferat. Nun verlässt sie den Kirchenkreis, um bei einem Gevelsberger Unternehmen ab April 2021 den Bereich der Finanz- und Öffentlichkeitsarbeit zu übernehmen.

Dabei profitiert sie von ihrer vielfältigen beruflichen Erfahrung. Als gelernte Sparkassenfachwirtin hat sie schon vor ihrer Anstellung im Kirchenkreis beim Kinderschutzbund in Hagen ihr Wissen und ihre Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Finanzwesen eingebracht.

„Es hat mir sehr viel Freude gemacht, meine Fähigkeiten in den Dienst des Kirchenkreises zu stellen“, so das Fazit der engagierten Mitarbeiterin im Interview, die sich der Kirche seit vielen Jahren verbunden fühlt. Seit dem 12. Lebensjahr war sie ehrenamtlich in der Jugendarbeit und vielen anderen Bereichen tätig und leitete als Mitglied des Presbyteriums die Geschicke der Matthäus-Gemeinde in Hagen.

Dabei hat sie sich auf ihrem Weg leiten lassen von dem biblischen Wort Jesu: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich (Joh 14,6). Für Heike Kiefer ein Wort des Trostes und der Orientierung. Davon mit Freude zu erzählen, ist ihr ein Herzensanliegen.

Darin sieht die allseits geschätzte Kollegin auch einen Ansatz für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit. Es geht darum, Menschen spüren zu lassen, dass die vielfältigen Angebote von Kirche und Diakonie zu ihnen passen, dass sie „hier gut aufgehoben sind“. „Für mich steht der Mensch im Fokus“, so Kiefer. Und das schließt einen respektvollen Umgang in der Berichterstattung mit ein.

Gleiches gilt, so Kiefer, auch für das Verhältnis von Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Beides gehöre zusammen. Ziel sei es, „die Menschen da abzuholen, wo sie stehen“. Und Fundraising möchte „Menschen dafür gewinnen, sich für etwas zu engagieren, das ihnen wichtig ist – mit den Ressourcen, die ihnen zur Verfügung stehen“, sei es durch ehrenamtliche Mitarbeit oder im Rahmen einer Spende.

Auf die Frage nach prägenden Erfahrungen in ihrer Zeit im Öffentlichkeitsreferat nennt Heike Kiefer zum einen die Intensivierung der Nutzung von Social Media für den Kirchenkreis, die interne und externe Kommunikation in Pandemie-Zeiten und ein persönliches Highlight gleich zu Beginn ihres Dienstes: die Berichterstattung über die Orgeleinweihung in der Iserlohner Bauernkirche im Dezember 2019. Sie persönlich  liebt Orgelmusik, wohl nicht von ungefähr, da Heike Kiefer semiprofessionell in ihrer Freizeit im Vokalensemble „Cantigonae“ singt oder auch als Solosängerin im Gottesdienst auftritt, als es unter Corona-Bedingungen noch möglich war.

Überhaupt Corona: natürlich hat die Pandemie seit einem Jahr die Öffentlichkeitsarbeit stark geprägt. Arbeiten geschieht digital und im Homeoffice. Doch Heike Kiefer ist froh, dass sie im Krisenstab einen wichtigen Beitrag für die Kommunikation nach innen mit Blick auf die Mitarbeiterschaft und nach außen mit Blick auf die Öffentlichkeit leisten konnte: „Es war eine spannende und intensive Zeit“.

Heike Kiefer wird am 10. März 21 durch Superintendentin Martina Espelöer, coronabedingt im kleinen Kreis, verabschiedet. Wir wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

 

 

 

 

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