Gemeinsames Glockengeläut als Zeichen der Verbundenheit

links: Superintendentin Martina Espelöerrechts: Dechant Johannes Hammer

Landesweit wird in den allermeisten Kirchen in NRW aufgrund der Corona-Pandemie an jedem Abend um 19.30 Uhr fünf Minuten lang ein besonderes Gebetsläuten zu hören sein. Es lädt die Menschen ein, den Tag geistlich ausklingen zu lassen und innezuhalten, still zu werden und zu beten. Weil das Läuten aller Glocken eher mit freudig-festlichen Anlässen verbunden ist und daher zur aktuellen Lebenslage der Menschen nicht passt, werden bewusst nur die jeweils zwei größten Glocken jedes Geläutes erklingen. Ihre tiefen und ernsten Töne sind angemessener und entsprechen mehr dem Empfinden in der gegenwärtigen Krise, drücken zugleich aber wie jedes Glockenläuten immer auch Hoffnung und Zuversicht aus. Ziel dieses Abendläutens ist außerdem, die an vielen Orten einzeln Betenden zu einer großen Gemeinschaft zusammenzuschließen.

Auch im Katholischen Dekanat Märkisches Sauerland und im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn wird dieses Gebetsläuten um 19.30 Uhr flächendeckend und oft in ökumenischer Gemeinschaft erklingen. Es soll Menschen mit Gott und miteinander verbinden, trösten und ermutigen. Auf den Homepages mancher Kirchengemeinden ist auch ein Gebet (vgl. unten) veröffentlicht, das zu diesem Läuten passt.

Bleiben wir verbunden im Gebet!

Ihre Martina Espelöer, Superintendentin
Ihr Johannes Hammer, Dechant

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