Altenheim-, Krankenhaus- und Psychiatrische Seelsorge

Altenheimseelsorge

Der Baum ist ein altes Sinnbild für das Leben. Er lädt dazu ein, sich auf eine Reise durch die Jahreszeiten zu begeben und damit auf eine Reise durch die Zeiten eines Menschenlebens.

Der Frühlingsbaum steht für das Wachsen und Werden in Kindheit und Jugend, während sich das Erwachsenendasein in der Symbolik des Sommerbaumes spiegelt. Im Herbst- und Winterbaum finden sich Älterwerden und Altsein wieder.

Der symbolische Lebensbaum wird vom Kreuz durchzogen. Gott ist da zu allen Jahreszeiten und trägt unser Leben –  wie im Frühling und im Sommer auch im Herbst und Winter. Von dieser Zusage her versteht sich der Auftrag der Altenheimseelsorge.

Zum Herbst und Winter des Lebens  gehören Warmes und Schönes genauso wie Kälte und Verdorrtes, Aufbruch zu Neuem genauso wie Abschiednehmen. Dies wahr- und anzunehmen kann sowohl für Menschen in dieser Lebensphase als auch für ihre Angehörigen schwierig sein.

In der Altenheimseelsorge begleiten wir Menschen, deren Lebenssituation durch Alter, Krankheit und Pflegebedürftigkeit geprägt ist. Wir möchten sie darin unterstützen,  zu entdecken, was für sie in dieser Lebensphase wertvoll ist und trägt.

Ulrike von Mayer

Ulrike von Mayer

Koordination im Kirchenkreis
Pfarrerin Ulrike von Mayer

Pfarrerin Ulrike von Mayer

Altenheimseelsorge

Johannes-Mergenthaler-Haus

Pfarrerin Ulrike von Mayer

Pfarrerin Ulrike von Mayer

Altenheimseelsorge

Klara-Röhrscheidt-Haus

Stefanie Pensing

Stefanie Pensing

Altenheimseelsorge

Iserlohner Innenstadt

Almuth Gärtner

Almuth Gärtner

Altenheimseelsorge

Meta-Bimberg Haus


Krankenhausseelsorge

Ein Weg ist zu sehen, ein Weg, der nicht weiter zu gehen scheint – eine Sackgasse? 

Vielleicht eine schwere Erkrankung oder eine sonstige Lebenskrise, die Ihren Lebensweg bedroht, die Sie möglicherweise dem Ende ins Auge sehen lässt? 

Kurz davor dann die Wende. Es geht doch noch weiter. Unerwartet bietet sich ein Ausweg aus der Krise. Dort, wo auf den ersten Blick nichts mehr möglich zu sein scheint, ist doch noch Raum für eine Fortsetzung, ist Platz für etwas Neues. In der Krankheit, in der Krise wächst etwas, das Anlass zur Hoffnung gibt. 

So unerwartet wie diese Blume aus dem leblosen Stiel wächst und zum Blühen kommt, so kann sich auch für Sie ein neuer Weg auftun. Es geht weiter für Sie, wenn Sie dem Neuen Raum geben. 

Umgeben und eingerahmt von Gottes Dasein im Zeichen des Kreuzes können Sie sich aufmachen und das Neue für sich entdecken. Wir Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Krankenhäusern unterstützen Sie dabei.

Pfarrerin Juliane Späth

Juliane Späth

Krankenhausseelsorgerin

Marienkrankenhaus Schwerte


Psychiatrische Seelsorge

Die psychiatrische Seelsorge begleitet Menschen, die sich in einer seelischen Krise befinden oder mit psychischen Erkrankungen leben – im Alltag der Klinik, im Gespräch, im Gebet, im Gottesdienst oder im stillen Dasein.

Viele dieser Menschen haben in ihrem Leben Ausgrenzung, Missachtung oder Gewalt erlebt. Deshalb ist es uns besonders wichtig, jedem Menschen mit Respekt, Geduld und echter Wertschätzung zu begegnen.

Wir glauben daran, dass Gottes Liebe keinen Bogen um schwierige Orte macht. Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Psychiatrie gehen bewusst dorthin, wo andere vielleicht zurückscheuen. Sie hören zu, halten mit aus, geben Halt – ohne zu bewerten.

Seelsorge bedeutet: gemeinsam unterwegs sein. Mal in Bewegung, mal in der Stille. Mal mit Worten, mal im Schweigen. Mal im kreativen Tun, mal in der Erinnerung an das, was trägt.

Oft sind es kleine Momente, die Bedeutung gewinnen – ein Lied, ein Gebet, ein Satz. Wir vertrauen darauf, dass in all dem Gottes heilsame Gegenwart spürbar werden kann.

Sandra Kamutzki

Sandra Kamutzki

LWL-Hemer – Hans-Prinzhorn-Klinik