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Willkommensfest für Geflüchtete in Lendringsen

Das Netzwerk "Lendringsen hilft" möchte für die Geflüchteten aus der Ukraine ein starker Partner sein (Foto: Pfarrer Ehrenfried Erbsch)

Bürgermeister Dr. Roland Schröder hieß die Geflüchteten in Menden willkommen (Foto: Pfarrer Ehrenfried Erbsch)

Das Netzwerk „Lendringsen hilft“ lud am Sonntag, 24. April, zu einer Begegnungs- und Informationsveranstaltung in die evangelische Christuskirche ein. Zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer, die vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen waren und in Lendringsen eine Bleibe gefunden haben, sind mit ihren Gastgeberinnen und Gastgebern der Einladung gefolgt.

Pastor Uwe Knäpper und Pfarrer Dr. Björn Corzilius nahmen in ihrer Begrüßung auf das orthodoxe Osterfest Bezug, das auf diesen Tag fiel. „Nichts sehnlicher wünschen wir uns, als dass der Krieg und das Leid ein Ende finden. Wir wollen alles tun, was in unserer Macht steht, um den Geflüchteten in dieser schweren Zeit zu helfen, wo wir können und wo Sie uns brauchen.“ Das Osterfest stehe für das Leben, für Frieden und Mitmenschlichkeit. „Dass den Kriegstreibern das Handwerk gelegt wird und die Gewalt in der Ukraine endlich ein Ende findet“, dafür beten wir aus vollen Herzen. Bürgermeister Dr. Roland Schröder hieß die ukrainischen Familien in seinem Grußwort herzlich willkommen. Er dankte den ehrenamtlichen Kräften für ihren Einsatz und insbesondere den Gastgeberinnen und Gastgebern für ihr Engagement. Zugleich ermutigte der Bürgermeister die Geflüchteten alle Möglichkeiten der Unterstützung in Anspruch zu nehmen, die sich ihnen bieten.

Philipp Nikodem, der als Sozialarbeiter für die Unterstützung von Geflüchteten im Mendener Süden zuständig ist, stellte anschließend die Arbeit des Netzwerks „Lendringsen hilft“ vor. Neben der Stadt Menden und den beiden Kirchengemeinden wirken in diesem Netzwerk die Jugendpflege für den Stadtteiltreff Lendringsen und die Biberschlümpfe, „Aktiv für Lendringsen“ sowie „Mendener in Not“ zusammen. Die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Initiativen gaben Einblick in ihre Angebote und standen für persönliche Gespräche und Rückfragen zur Verfügung. Bei Kaffee und Kuchen kamen Gastgebende und Geflüchtete auch untereinander ins Gespräch und tauschten Informationen und Kontaktdaten aus. Die anwesenden Kinder und Jugendlichen entdeckten derweil die Spielmöglichkeiten des benachbarten Stadtteiltreffs.

Bei aller Sorge um die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen zogen die Veranstalter ein positives Fazit: „Als Netzwerk wollen wir Geflüchteten und Gastgebenden starke Partner sein und Hilfe organisieren, wo sie gebraucht wird.“

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