Raum für Kultur, Unterstützung und Austausch

Umfangreiche Ausstattung für neues Stadtteilhaus in Lendringsen dank einer Förderung von 57.700 Euro der SozialstiftungNRW.

Auf dem Gelände des ehemaligen Gemeindehauses dient das neu errichtete Stadtteilhaus als neuer Quartiersraum für die Menschen im Mendener Süden. Der Stiftungsratsvorsitzende der SozialstiftungNRW, Landtagsabgeordneter Marco Schmitz, übergab der Evangelischen Kirchengemeinde als Betreiber des Quartierszentrums am Donnerstag, 12. März, den Förderbescheid über 57.000 Euro. Die Förderung wurde für die Ausstattung des Stadtteilhauses bewilligt.

„Wir freuen uns, dass Projekt mit 57.700 Euro zu fördern“, sagte Marco Schmitz bei der Übergabe des Förderbescheids. „Für die Menschen im Mendener Süden entstehen hier neue Begegnungsmöglichkeiten und zahlreiche Freizeitangebote. Das inklusive, generationsübergreifende und interkulturelle Haus soll Raum für Kultur, Unterstützung und Austausch bieten. Das Konzept des Quartierszentrums hat uns überzeugt. Gerne tragen wir mit der Förderung dazu bei, eine zentrale und barrierefreie Anlaufstelle im Stadtteil zu schaffen.“

Gemeinschaft schafft Lebensqualität

Mit der Förderung der SozialstiftungNRW können die Räume im Stadtteilhaus mit Mobiliar, Geschirr, Kursmaterialien sowie technischem Equipement ausgestattet werden, so dass ein umfangreiches Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils möglich ist. Durch den Mix an vielseitigen Angeboten im Bereich Kultur, Beratung, Begegnung und Unterstützung sollen sich Menschen aller sozialer Schichten, unterschiedlicher Altersgruppen und Herkunft angesprochen fühlen.

Pfarrer Dr. Corzilius freut sich sehr über die Förderung der Projekte durch die Sozialstiftung NRW: „Mit dem Evangelischen Lebenszentrum Lendringsen entsteht ein Ort offener Türen, niederschwelliger Begegnung und wirksamer Unterstützung für Menschen in Lendringsen, Menden und darüber hinaus. Das Lebenszentrum ist das Ergebnis eines konsequenten kirchlichen Transformationsprozesses, mit dem wir – als Lendringser Kirchengemeinde – unseren sozialdiakonischen Schwerpunkt zum Wohl der Menschen in Quartier und Sozialraum konsequent und beharrlich weiterentwickeln. Der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Land Nordrhein-Westfalen sind wir als Projektakteure von Herzen dankbar. Mit den Fördermitteln werden wir in die Lage versetzt, Menschen in einem höchst attraktiven und modernen Haus willkommen zu heißen. Gemeinsam wollen wir hier ein Lern- und Lebensmodell entwickeln, das wirksame Akzente gegen Armut, Einsamkeit und soziale Entfremdung setzt.“

Superintendent Oliver Günther unterstrich, welchen Stellenwert das Projekt für den Kirchenkreis Iserlohn besitzt, besonders in diesen Zeiten. „Wir befinden uns scheinbar in einer Abwärtsspirale, eine Katastrophe folgt der anderen“, so der Superintendent. „Hier zeigen wir, dass das Gegenteil der Fall ist, dass wir ein Packende haben“, so Günther. Die Maßnahme in Lendringsen habe Vorbildcharakter, nicht nur für die Kirche, sondern für die gesamte Gesellschaft.

Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Eggers, der dieses Projekt bereits seit längerer Zeit begleitet, nahm ebenfalls an der Übergabe des Förderbescheids teil. „Mit dem neuen Stadtteilhaus entsteht in Lendringsen ein wichtiger Ort der Begegnung für Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenssituationen“, betonte Eggers. „Ich freue mich sehr, dass dieses engagierte Projekt vor Ort durch die Förderung der SozialstiftungNRW weiter gestärkt wird“, so der Abgeordnete.

Auch Mendens Bürgermeisterin Manuela Schmidt wohnte der Übergabe bei und lobte das Projekt und dessen Bedeutung für die Stadt. Das Angebot sei „niederschwellig, überkonfessionell und für jedermann“, so Schmidt, „das macht das hier so großartig.“

Die SozialstiftungNRW

Die SozialstiftungNRW – mit gesetzlichem Namen Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8.700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der zehnköpfige Stiftungsrat. Er besteht zur Hälfte aus Parlamentariern, die vom NRW-Landtag entsandt werden. Jeweils zwei Mitglieder stellen die Spitzenverbände in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die zuständigen Landesministerien.

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