Die Dienstjubilare sowie die neu eingesegneten Mitarbeiten den beim Sommer-Festgottesdienst 2026 der Diakonie Mark-Ruhr in der Johanniskirche Hagen.

„Ohne Sie könnten wir nicht Kirche sein“

Festgottesdienst der Diakonie Mark-Ruhr betont Verbindung zwischen Kirche und Diakonie

Mit rund 120 Mitarbeitenden und Angehörigen feierte die Diakonie Mark-Ruhr am Freitag, 19. Juni 2026, ihren Sommer-Festgottesdienst in der Johanniskirche Hagen.  In einem feierlichen Rahmen wurden langjährige Mitarbeitende für ihr Engagement geehrt und neue Kolleginnen und Kollegen eingesegnet. Der Gottesdienst setzte zugleich ein Zeichen dafür, dass Kirche und Diakonie in ihrem gemeinsamen Auftrag fest miteinander verbunden sind. Unter dem Leitwort „Durch Umkehr und Ruhe werdet ihr gerettet, im Still halten und Vertrauen liegt eure Kraft“ (Jesaja 30,15) gestaltete Pfarrer Matthias Börner, theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, den Gottesdienst gemeinsam mit Superintendent Oliver Günther vom Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn. Oliver Günther vertrat dabei den Hagener Superintendenten und Verwaltungsratsvorsitzenden der Diakonie Mark-Ruhr, Henning Waskönig.

In seiner Ansprache betonte Pfr. Matthias Börner die Bedeutung des Innehaltens und der bewussten Auszeit im Alltag. Stillwerden und Ruhe seien wichtig, um Kraft für die kommenden Aufgaben zu schöpfen. Gerade die Auszeit mit Gott könne dabei helfen, sich nicht von den eigenen Ansprüchen überfordern zu lassen. „Wer sich Zeiten der Ruhe nimmt und auf Gott vertraut, gewinnt neue Kraft und wird vor Überforderung durch die eigenen Ansprüche bewahrt“, sagte Matthias Börner. Vertrauen und Besonnenheit seien wichtige Quellen für die tägliche Arbeit in der Diakonie. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Miriam Schäfer (Stiftung Creative Kirche) begleitet. Mit modernen geistlichen Liedern wie „Höher“, „Still“, „Du bist gut“ und „Der Herr segne dich“ sorgte sie für einen stimmungsvollen Gottesdienst. Die Lieder transportierten Lebensfreude und griffen zugleich die inhaltlichen Schwerpunkte des Gottesdienstes auf.

Ein besonderer Höhepunkt war die Einsegnung von 17 neuen Mitarbeitenden, die mit einem persönlichen Segenszuspruch in ihren Dienst bei der Diakonie Mark-Ruhr eingeführt wurden. Gleichzeitig standen die langjährigen Mitarbeitenden im Mittelpunkt der Feier. Angelika Wendt, Ulf Wegmann und Birgit Land berichteten in persönlichen Beiträgen von ihren Erfahrungen und ihrem beruflichen Weg innerhalb der Diakonie. Anschließend wurden die Dienstjubiläen gewürdigt. Neun Mitarbeitende erhielten für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum das Goldene Kronenkreuz der Diakonie als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Gemeinsam blicken die geehrten Jubilare auf mehr als 500 Dienstjahre bei der Diakonie Mark-Ruhr zurück.

Einen besonderen Gruß und Dank richtete Superintendent Oliver Günther an die Mitarbeitenden. „Sie sind unverzichtbar. Ohne Sie könnten wir nicht Kirche sein. Ihre Stimme wird gebraucht“, betonte er und würdigte damit die tägliche Arbeit der Beschäftigten in den vielfältigen Arbeitsfeldern der Diakonie. Mit dem gemeinsamen Segen und einem anschließenden Empfang klang der Sommer-Festgottesdienst aus. Die Diakonie Mark-Ruhr bedankt sich bei allen Mitwirkenden sowie der Johannis Stadtkirchengemeinde Hagen für die Gastfreundschaft und die Unterstützung bei der Gestaltung dieses besonderen Tages.

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