Neue Notfallseelsorgende bei Blaulichtgottesdienst eingesegnet

Zur 16. Auflage des Blaulichtgottesdienstes wurde Anfang September von der Notfallseelsorge Iserlohn/Hemer ins Floriansdorf Iserlohn eingeladen. Der Gottesdienst richtete sich dabei nicht nur an Notfallseelsorgende, sondern auch an Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sowie Interessierte. In dem Gottesdienst, der unter dem Thema „Ruftöne“ stand, wurden die neuen Ehrenamtlichen der Notfallseelsorge offiziell beauftragt.

Zelebriert wurde der Blaulichtgottesdienst einerseits von Regionalpfarrer für Notfallseelsorge Sven Fröhlich, andererseits von Pfarrerin i. R. Gudrun Siebert, Synodalbeauftragte für Notfallseelsorge, sowie von Pfarrer Dr. Björn Corzilius in Vertretung für Superintendent Pfarrer Oliver Günther. Da es sich um einen ökumenischen Blaulichtgottesdienst handelte, wirkte auch noch Diakon Manfred Seithe, Notfallseelsorge-Beauftragter im Erzbistum Paderborn, mit. Für die musikalische Untermalung zeichnete sich indes die Hemeraner Organistin Tanja Erdmann verantwortlich.

Regionalpfarrer für Notfallseelsorge Sven Fröhlich segnete gemeinsam mit Pfarrer Dr. Björn Corzilius vier neue Ehrenamtliche für die Notfallseelsorge Bereich Iserlohn/Hemer ein. Andreas Paul, Inge Müller, Lea Roth sowie Tillmann Müsse bekamen ihre Urkunden überreicht. Für den Bereich Menden wurden die beiden Notfallseelsorgerinnen Alicia Sophie Zabel und Anisha Karthaus beauftragt.

Der zentrale Bibelvers bei der Einsegnung aus Joshua 1,9 lautete dabei: „Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“ Von Pfarrer Sven Fröhlich bekamen die neuen Notfallseelsorgenden noch Folgendes mit auf den Weg: „Ihr seid ein Segen!“. Und das sind sie wirklich, stehen sie doch Menschen in Notlagen und schwierigen Situationen bei. Pfarrerin i.R. Gudrun Siebert stellte nach der Einsegnung die Frage in den Raum, wie man erkennen könne, dass Gott etwas von einem wolle. Dabei zog sie Parallelen zur biblischen Geschichte rund um Samuel. „Menschen brauchen Trost, wir sind da!“, so unterstrich Siebert auch noch einmal die Wichtigkeit von Notfallseelsorgenden. Bei den anschließenden Fürbitten wurden die Notfallseelsorgenden besonders ins Gebet eingeschlossen.

Im Anschluss an den Gottesdienst bestand noch die Gelegenheit bei Fingerfood und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen und zu verweilen.

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