In Gedenken an Pfarrer Peter Philipps
Der Kirchenkreis Iserlohn trauert um Pfarrer Peter Philipps, der am 15. Dezember 2025 im Alter von 70 Jahren verstorben ist.
Sein Vikariat absolvierte Pfarrer Peter Philipps in Witten-Herbede, seinen Hilfsdienst in Hattingen. Seine erste Stelle übernahm er in Bochum-Weitmar, bevor er 1989 in den Kirchenkreis Iserlohn kam und Pfarrer in Sümmern wurde. Dort wirkte er knapp 30 Jahre lang, bis er 2018 mit 63 Jahren in den Ruhestand eintrat.
Eine Herzensangelegenheit und eine seiner vielen Stärken war die Arbeit mit jungen Menschen. Noch nach seinem Ruhestand unterrichtete er bis zum Beginn der Corona-Pandemie am Gymnasium an der Stenner.
Im Alter von 14 Jahren musste er zum ersten Mal an den Augen behandelt werden, weil sich seine Netzhaut abgelöst hatte. Seitdem war seine Sehkraft beeinträchtigt und er erblindete schließlich vollständig. Dieses Schicksal trug er mit großer Gelassenheit. Im Rahmen eines Trainings für Blinde lernte er 2017 seine Lebensgefährtin kennen, mit der er bis zu seinem Tod liiert war. Peter Philipps war ein Familienmensch und wurde als Bruder, Opa und Onkel sehr geschätzt.
Als Theologe und Pfarrer war ihm wichtig, dass die Kirche nah bei den Menschen ist. Das prägte seinen Dienst am Wort und in der Kirche. Der Kirchenkreis Iserlohn ist dankbar für alles, was Pfarrer Peter Philipps für seine Kirche mit hohem persönlichem Einsatz getan hat. Sein Wirken hinterlässt Spuren. Unsere Anteilnahme gilt seiner Lebensgefährtin, seiner Familie und all seinen Freunden.







