Gottesdienst zur Eröffnung der Diakoniesammlung
Traditionelles Hilfsprojekt beginnt am Buß- und Bettag
Mit einem Gottesdienst am Buß- und Bettag am Mittwoch, 19. November, wird die diesjährige Diakoniesammlung eröffnet. Superintendent Oliver Günther, Pfarrer Matthias Börner, theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr und Pfarrer Uwe Schulte gestalten den besonderen Gottesdienst gemeinsam um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche in Oestrich, Kirchstraße 29.
Die hiesige Diakoniesammlung ist Teil des Projektes „Füreinander. Für hier.“ Schon seit mehr als 75 Jahren engagieren sich Menschen unter dem Dach von Diakonie und Caritas, um Hilfsbedürftigen zu helfen – unbürokratisch und unmittelbar vor Ort. Spenden sollen direkt bei den Menschen ankommen, die von Armut, Hunger, Ausgrenzung oder Einsamkeit betroffen sind. Der gemeinsame Einsatz der engagierten Helfer:innen, die ökumenische Zusammenarbeit von Diakonie, Caritas und Kirchengemeinden und der direkte Kontakt zu den Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, sind Teil des Konzepts und der langen Erfolgsgeschichte der Spendensammlung.
Die Sammlung startet traditionell kurz vor der Adventszeit und war lange unter dem Namen „Adventssammlung“ bekannt. Mit dem neuen Namen „Füreinander. Für hier.“ wird das Projekt um die digitalen Möglichkeiten unserer Zeit ergänzt. Auf der Homepage besteht die Möglichkeit, direkt zu Spenden, aber auch die vielen unterschiedlichen Projekte zu erkunden und Ideen zu sammeln. Kern der Aktion bleibt es, Engagierte unter einem Dach und mit einem Ziel zu vereinen und möglichst viele Mittel für konkrete Hilfsangebote vor Ort zu sammeln.
Mit einem Teil des gesammelten Geldes werden diakonische Projekte der Kirchengemeinden direkt unterstützt. Ein weiterer Teil geht an die Diakonie Mark-Ruhr, die auf vielfältige Weise hilfsbedürftige Menschen in der Region unterstützt. Darüber hinaus erhält die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe einen Teil der Sammlung sowie die online getätigten Spenden. Für die Initiativen vor Ort besteht wiederum die Möglichkeit, für hiesige Hilfsprojekte Mittel aus diesem Topf zu beantragen.
Der Gottesdienst in der Emmaus-Gemeinde bildet den Startpunkt für die diesjährige Spendensammlung in unserer Region.







