Ein leerer Kinosaal vor Beginn der Vorstellung

22. Staffel von Kirchen und Kino gestartet

Die ökumenische Filmreihe „Kirchen und Kino. Der Filmtipp“ ist in Iserlohn in die 22. Spielzeit gestartet. Bis Mai 2027 stehen acht herausragende Filme auf dem Programm, die von der evangelischen oder katholischen Filmarbeit in Deutschland ausgezeichnet wurden. Den Auftakt machte am 28. September im Filmpalast Iserlohn der oscarprämierte Spielfilm „Sentimental Value“ von Joachim Trier.

Viele Filme der neuen Saison erzählen von Menschen, die mit persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Krisen konfrontiert sind. Dabei geht es um Trauer und Verlust, Krankheit und Tod, Missbrauch und Gewalt, aber auch um Erinnerung, Zusammenhalt und die Suche nach neuen Perspektiven. Gerade Familien und ihre ganz unterschiedlichen Wege, mit Verletzungen und Veränderungen umzugehen, stehen in mehreren Filmen im Mittelpunkt. Neben Trauer und Angst erzählen die Filme deshalb immer wieder auch von Freude, Hoffnung und der Möglichkeit eines Neuanfangs.

Sieben weitere ausgezeichnete Filme

Nach „Sentimental Value“, der mit dem Oscar für den besten internationalen Spielfilm ausgezeichnet wurde, stehen sieben weitere Filme auf dem Programm. Die Filme laufen immer Montags.

26.10.: „Karla“, Deutschland 2025, Regie: Christina Tournatzés
23.11.: „Dann passiert das Leben“, Deutschland 2025, Regie: Neele Leana Vollmar
21.12.: „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, Deutschland 2025, Regie: Wolfgang Becker
25.1.: „Der Tod ist ein Arschloch“, Deutschland 2025, Regie: Michael Schwarz
22.2.: „In die Sonne schauen“, Deutschland 2025, Regie: Mascha Schilinski
22.3.: „Vier minus drei“, Österreich/Deutschland 2025, Regie: Adrian Goiginger
26.4.: „The Life of Chuck“, USA 2024, Regie: Mike Flanagan

Neu in dieser Spielzeit ist die Anfangszeit: Die Vorstellungen beginnen schon um 19 Uhr. Zu den Filmen gibt es in der Regel eine kurze Einführung. Im Anschluss an die Vorführungen besteht Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch über den jeweiligen Film und seine Themen. Die Filmbegleitung erfolgt im Wechsel durch Ulrich Vaorin, Silvia Beckmann, Tom Damm und Christian Naton.

„Kirchen und Kino. Der Filmtipp“ ist ein ökumenisches Projekt der evangelischen und katholischen Filmarbeit. In der Spielzeit 2026/2027 werden die acht ausgewählten Filme im Rahmen von mehr als 250 Vorstellungen an 30 Orten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen gezeigt. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich 17 Spielorte, darunter Iserlohn, Hagen, Lüdenscheid und Schwerte.

Die Auswahl der Filme traf eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der kirchlichen Bildungs- und Medienarbeit sowie der beteiligten Kinos. Zur Wahl standen 26 Produktionen, die im vergangenen Kinojahr von der evangelischen oder katholischen Filmkritik in Deutschland als „Film des Monats“ beziehungsweise als „Kinotipp der Katholischen Filmkritik“ ausgezeichnet worden waren.

Weitere Informationen und alle Termine: www.kirchen-und-kino.de

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