Der Altar in St. Viktor in Schwerte

Ostergottesdienst mit Glockeneinweihung

Am Ostersonntag, 5. April, um 11 Uhr wird das zweitgrößte evangelische Geläut in Westfalen eingeweiht und zu Gehör gebracht. Denn nach Herford gebührt nun Schwerte diese Würde: ein Grund zur Freude und ein Grund mit allen zu feiern, die interessiert sind und sich einladen lassen.

Erstmals in der Schwerter Geschichte erklingen nun sieben harmonisch aufeinander abgestimmte Bronzeglocken in der Glockenstube von St. Viktor. Bisher waren es über die Jahrhunderte stets nur drei Glocken gewesen. Dazu kommen drei weitere Glocken, nicht zuletzt die 1423 gegossene mittelalterliche Turm- und Sturmglocke.

Besonders verdient gemacht um das Glockenprojekt und seine Finanzierung haben sich der Förderverein St. Viktor unter dem Vorsitz von Ulrich Halbach und Finanzkirchmeister Ulrich Groth. Der feierliche Ostergottesdienst steht also in diesem Jahr ganz im Zeichen der Glocken, und einige schöne und abenteuerliche Geschichten zur Herkunft des neuen Geläutes werden dort erzählt.

Somit hat der Gottesdienst auch einen festlichen Rahmen: Die Stadtkantorei unter Leitung von Klaus Irmscher wird Feierlich-Österliches zu Gehör bringen und es wird französische Orgelmusik für zwei Orgeln erklingen. Das Team um Stadtkirchenpfarrer Tom Damm wird den Gottesdienst liturgisch gestalten. Im Anschluss lädt der Förderverein zum Sektempfang ins Foyer des Gemeindezentrums.

Musik-Gottesdienst mit Öffnen des Antwerpener Altars

Zuvor gibt es noch ein weiteres Highlight in St. Viktor. Zur Zeit ist der goldene Antwerpener Doppelflügel-Altar in St. Viktor in seiner bescheidenen Ansicht zu sehen: zugeklappt, mit schönen Gemälden und schwarzen Trauerrändern. Doch nach den sieben Wochen der Passionszeit wird er am Karsamstag, 4. April, um 17 Uhr öffentlich, feierlich und unter kammermusikalischen Musikeinlagen wieder aufgeklappt, so dass er am Ostersonntag zur Feier der Auferstehung Jesu Christi in vollem Glanz erscheinen wird.

Die musikalische Andacht findet unter dem Thema „Traurig und Getröstet“ statt. Unter der Leitung von Stadtkirchenpfarrer Tom Damm wirken mit: Astrid Gerdsmann (Sopran), Dr. Ulrike Pfau (Cello), Gisela Halbach (Flöte) und Jürgen Henter (Tasteninstrumente, musikalische Leitung) nebst den beiden Presbytern Olaf Heppe (Lektor) und Georg Tschorn sowie Ulrich Klein (Altar-Klappende) und Küsterin Rosine Fredel mit. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist natürlich frei. 

Ähnliche Beiträge