Schöne Aussichten

v.l.n.r.: Superintendentin M. Espelöer, E. Linde; Foto: Struve

v.l.n.r.: H. Redetzki-Rodermann, U. Vaorin, E. Linde, Th. von Pavel; Foto: Struve

Iserlohn. Nach 15 Jahren Tätigkeit in der Geschäftsstelle des Kirchenkreises geht Frau Erika Linde zum Anfang des neuen Jahres in den Ruhestand. Superintendentin Martina Espelöer und die Leitungen und Mitarbeiter des Schulreferates, der Erwachsenenbildung und der Medienzentrale gestalteten einen kleinen, aber feinen Abschied.

Den Corona Umständen geschuldet gab es einen Abschied in Raten. Am 17.12. überreichte Superintendentin Espelöer ein Abschiedsgeschenk mit den Worten der Tageslosung: „Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft“. Für den zukünftigen Ruhestand von Frau Linde wünschte Superintendentin Espelöer alles Gute und Gottes Segen.

Am darauffolgenden Tag wurde Frau Linde dann von den Leitungen der einzelnen Fachbereiche, in denen Sie tätig war, verabschiedet. Im kleinen vertrauten Kreis wurde an ihren beruflichen Werdegang erinnert.

Bis zum Ende der 80-ziger Jahre war Frau Linde als Bibliotheksfachangestellte in einer wissenschaftlich-technischen Bibliothek eines großen Stahlunternehmens mit rund 8.000 Beschäftigten in Thale am Harz tätig. Im Jahr 1994 bewarb sie sich erfolgreich für eine Stelle in der Medienzentrale des Kirchenkreises, wo sie drei Jahre lang tätig war. Anfang der 2000er war sie in der Finanzabteilung des Kirchenkreises beschäftigt und wechselte dann schließlich in 2005 in das Sekretariat des Schulreferates der Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid/Plettenberg und arbeitete zugleich bis jetzt in der Geschäftsstelle der Erwachsenenbildung (EB).

Ulrich Vaorin, Medienreferent, nutzte die Gelegenheit, mit einer Präsentation angelehnt an die Fernsehserie Game of Thrones an die einzelnen Stationen zu erinnern; ist doch Erika Linde eine begeisterte Leserin der Bücher über „Das Lied von Eis und Feuer“ (George R.R. Martin), die als Vorlage für die Verfilmung dienten.

Pfarrer Thomas von Pavel, Schulreferent, überreichte Frau Linde ein „Zertifikat für den Eintritt in den Ruhestand“, das mit Glückwünschen aus der Mitarbeiterschaft geschmückt war; verbunden mit Worten voller Wertschätzung: „Ich habe an Ihnen, liebe Frau Linde, Ihre verbindliche, freundliche und zupackende Art schätzen gelernt. Ich wünsche Ihnen für die kommenden Jahre viel Gesundheit, Spaß am Un-Ruhestand und Zeit für die Dinge, die liegengeblieben sind“, so von Pavel zum Abschied.

Heidrun Redetzki-Rodermann, Pädagogische Leiterin der EB, bedankte sich für die langjährige Zusammenarbeit: „deine Freundlichkeit, deine Geduld, deine professionelle Arbeit, dein Umgang mit den Menschen hat die Erwachsenenbildung bereichert.“ Mit einem Zitat von Anselm Grün eröffnete sie die Aussichten auf den zukünftigen Ruhestand: „Endlich Zeit für die vielen Dinge, die so oft hinter der Arbeit zurückstehen mussten, aber auch für die, die man jetzt einfach genießen möchte.“

Im Interview erklärte Erika Linde mit ihrem typischen Lächeln: „mal sehen, was da noch kommt“. Dazu gehört mit Sicherheit eines ihrer Hobbies, das Kegeln, und die gemeinsamen Spaziergänge mit ihrem Mann am Möhnesee – und wer weiß, vielleicht findet sich dort eine Wohnung mit einer schönen Aussicht auf den See.

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