Rückblick: das Friedensfest der Religionen in Iserlohn 2013

  • „Frieden ist auch ein Frieden zwischen den Religionen“
  • Besonderer Gast: Bürgermeister der Stadt Augsburg Peter Grab

Rund 200 Menschen waren zum Iserlohner Friedensfest der Religionen gekommen, um gemeinsam zu feiern und einander kennen zu lernen. Im Mittelpunkt stand das Friedensmahl. Besonderer Gast war der Bürgermeister von Augsburg Peter Grab.

 

Im Mittelpunkt des Friedensfestes stand das Friedensmahl: An langen weißen Tischen kamen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit miteinander ins Gespräch. An den Ständen bekamen sie Speisen und Getränke aus unterschiedlichen Regionen und Kulturen dieser Welt angeboten. Und zum gemeinsamen Essen wurden Texte aus den Heiligen Schriften der beteiligten christlichen Kirchen und Religionen vorgetragen. Dazu gab es Wort- und Musikbeiträge.

 

Rund 200 Menschen waren gekommen, um gemeinsam dieses interreligiöse Fest zu feiern und einander besser kennen zu lernen. Und mit dem Schillerplatz, im Herzen Iserlohns, war dafür ein zentraler Ort gefunden, an dem alle beteiligten Gruppen zu Gast sein konnten.

Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Bahai

Eingeladen hatten dazu die Christlichen Kirchen in Iserlohn, zusammen mit der Jüdischen Kultusgemeinde Hagen, den Muslimischen Gemeinden, Asiatischen Religionen und dem Integrationsrat der Stadt Iserlohn.

 

Mit dem Friedensfest haben sie ein ökumenisches und gesellschaftliches Zeichen gesetzt: „Frieden“, so die Botschaft, „ist auch ein Friede zwischen den Religionen“. Am Tag der Bundestagswahl aber wollte das Friedensfest zudem auch ein Signal an die Politik senden. „Mit dem Friedensfest der Religionen ermahne wir die Politiker dazu, sich auch weiterhin unermüdlich für eine diplomatische Lösung im Syrienkonflikt sowie in anderen Krisenherden auf der Welt einzusetzen“, sagte Mitorganisatorin Superintendentin Martina Espelöer.

 

Als besonderen Gast konnten die Initiatoren den Bürgermeister der Stadt Augsburg Peter Grab begrüßen. Als Botschafter des Hohen Friedensfestes zu Augsburg berichtete er von seinen Erfahrungen und war sichtlich erfreut über die große Resonanz beim Iserlohner Friedensfest. „Ich finde es ganz großartig, dass sich so viele Menschen hier für den Frieden unter den Religionen engagieren“, sagte Grab. „Ihre Aktivitäten werden sich herumsprechen“, versichert er dem zahlreichen Publikum, „sicherlich auch über Iserlohn hinaus“.

 

Der Bürgermeister der Stadt Iserlohn Peter Paul Ahrens lobte in seinem Grußwort den überkonfessionellen Dialog, der mit dem Friedensfest angestoßen sei, als „unabdingbare Voraussetzung für ein gutes Miteinander“. In der heutigen bunten und vielfältigen Gesellschaft, in der Migranten ihre politischen, kulturellen und religiösen Orientierungen mitbrächten, sei das Friedensfest ein „ermutigendes Zeichen für die Stadt Iserlohn“, auch um Missverständnisse und Ängste untereinander abzubauen.

 

 
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